Aus Beziehungen lernen

21 Comments

  1. Administratorin | Montag, 18. Juni 2018 at 14:21
     

    Re: Aus Beziehungen lernen

    Beitrag von Thomas_sucht

    Ja, das stimmt. Liebe lässt sich eben nicht planen… leider 🙁

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  2. Administratorin | Montag, 18. Juni 2018 at 14:20
     

    Re: Aus Beziehungen lernen

    Beitrag von kalimera

    suchender_stefan hat geschrieben:
    Aus Liebe macht man manchmal Fehler… man benimmt sich naiv, albern, stößt andere vor den Kopf… Man nimmt sich vor es besser zu machen, aber oftmals schafft man das doch gar nicht oder? Man kann sich bessern, aber wenn man wirklich verliebt ist, dann fehlt einem die Kraft sich immer richtig und vorbildlich zu benehmen 😀

    Richtig.. Man denkt auch jedesmal, nachdem eine Beziehung gescheitert ist, dass man das nächste mal all das besser macht, richtig macht und einen “klaren Kopf” bewahrt und ganz genaue Vorstellungen hat, wie es besser geht und wie man sich das “nächste Mal” zu verhalten hat. Aber es ist etwas komplett anderes, sich im Vorhinein total sachlich und pragmatisch eigene Grundsätze zu erstellen, wenn die Gefühle jedesmal dann doch wieder alles auf den Kopf stellen und man sich dann wiederum davon leiten lässt. Ich kann dann einfach häufig nicht anders obwohl ich ganz genau weiß, dass das eigentlich gegen meine Grundsätze verstößt.. Tja, aber Liebe lässt sich eben nicht planen..

    kalimera

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  3. Administratorin | Montag, 18. Juni 2018 at 14:20
     

    Re: Aus Beziehungen lernen

    Beitrag von Beate

    Klar benimmt man sich manchmal seltsam…
    Was helfen kann, ist die Situation, in der man sich seltsam verhält, vielleicht leidet, mal mit einem anderen Blick zu betrachten.
    Was ist mir wirklich wichtig? Wofür gehe ich in der Liebe? Und bin ich am richtigen Platz, um die mir wichtigen Dinge leben zu können?

    Beate

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  4. Administratorin | Montag, 18. Juni 2018 at 14:20
     

    Re: Aus Beziehungen lernen

    Beitrag von suchender_stefan

    Aus Liebe macht man manchmal Fehler… man benimmt sich naiv, albern, stößt andere vor den Kopf… Man nimmt sich vor es besser zu machen, aber oftmals schafft man das doch gar nicht oder? Man kann sich bessern, aber wenn man wirklich verliebt ist, dann fehlt einem die Kraft sich immer richtig und vorbildlich zu benehmen 😀

    suchender_stefan

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  5. Administratorin | Montag, 18. Juni 2018 at 14:19
     

    Re: Aus Beziehungen lernen

    Beitrag von verliebte91

    Ich habe meinen Ex-Freund kurz nach dem er mit seiner Freundin schluss gemacht hatte, kennen und lieben gelernt.
    Naja so schnell gings dann nicht mit dem zusammen kommen, da ich mir nicht sicher war, ob er so schnell über sie hinweg kommen kann (immerhin waren sie 2 jahre ein paar und wollten auch zusammenziehen)…letztend endes habe ich es mit ihm trotzdem probiert, aber relativ schnell gemerkt, dass er immer nich an ihr hängt…ich glaube ihm wirklich, dass er sie zu dem zeitpunkt nicht mehr geliebt hat, aber sie schwirrte trotzdem noch in seinem kopf herum und auch sonst hat er immer wieder von ihr erzählt und wer hört denn schon gerne geschichten über die ex-partner deines partners? ❓ Ich habe es wirklich versucht und geglaubt er würde sich ändern, habe ihm zeit gegeben um sie zu vergessen…aber nein…
    ich haba daraus einiges lernen und mitnehmen können…nicht so schnell in irgendwelche beziehungen eingehen bzw. wenn jemand nur oder immer noch an seinen ex denkt, dann kann das auf dauer nicht gut gehen…

    verliebte91

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  6. Administratorin | Montag, 18. Juni 2018 at 14:18
     

    Re: Aus Beziehungen lernen

    Beitrag von lissy

    … aus Beziehungen lernen ???
    Müssen wir immer noch lernen? Ich propagiere: Menschen tut Euch zusammen, experimetiert, sammelt Erfahrungen, schaut was funktioniert bzw. nicht funktioniert…. genießt das Leben und die
    Liebe, schnappt Euch den nächsten interessanten Menschen und seid in Beziehung, spürt Euch und Eure Lebendigkeit!
    Damit sind wir doch dann erstmal ziemlich beschäftigt.

    Was durfte ich aus meinen Beziehungen lernen?
    Ich bin wie ich bin: PUNKT – der Andere ist wie er ist: PUNKT – und das ist genau so in Ordnung. Wir sind Beide biologische Organismen, die mehr oder weniger bewußt wachsen und sich erweitern dürfen und bestenfalls das (Wachsen) auch wollen und nicht müssen. Was können wir gut zusammen, ohne gleich einen Plan oder ein Konzept haben zu müssen. Gibt es einen Raum für etwas Gemeinsames, für einen Moment, einen Abend, einen Tag…. zieht es mich länger zu genau diesem Anderen? Was klingt in mir an, was will das Leben mir in der Tiefe mit diesem Menschen schenken? Wo tun wir uns gut?
    Ich spüre, nehme wahr … wie schön… absichtslos …
    Tja soweit die Theorie, denn an dieser Stelle springt dann doch noch oft genug mein Kopfkino an “ach wäre es jetzt schön wenn…..” und dann falle ich geau aus diesem wertvollen einzigen Moment heraus, den ich mit dem Anderen habe. Hier liegt eines der großen Geschenk von Begegnung mit dem Anderen, der mir ja immer erst einmal mich spiegelt, meine Knöpfe drückt, wow, ja immer wieder und wieder, was für Geschenke.
    Oft ist es viel, weil anstengend, schmerzhaft, sehr schmerzhaft ehrlich zu mir selbst zu sein, mich selbst zu sehen, zu sehen was ich mir kreiert habe, mich damit auszuhalten, bei mir zu bleiben.
    Meine ganz, ganz tiefe und tolle Erfahrung ist: wenn ich mich genau so zeige, mich so mitteile mit dem was ist, ehrlich und offen bin …. dann bekomme ich auch die Schulter zum Anlehnen, zum Ausruhen, zum einfach so sein wie ich bin: PUNKT – und das ist spannend, denn hier beginnt Heilung im tiefen gemeinsamen Schweigen der Gedanken, im Treffen der Herzen …. Nichts mehr zu tun, einfach nur sein….
    Und auf diese Weise bin ich auch immer gerne für den Anderen da, Liebe leben live…

    Grüße von
    lissy und viel Spaß beim Experimentieren 😎 !

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  7. Administratorin | Montag, 18. Juni 2018 at 14:18
     

    Re: Aus Beziehungen lernen

    Beitrag von Hasenpfote

    Liebe Ingrid,
    vielleicht meinen wir beide das Gleiche, aber bei mir geben in dem Fall 1+1=1. Ein Ganzes getragen von Vertrauen und Sicherheit. Die Ruhe, die daraus erspringt, ist sehr stark und dehnt sich noch weiter hinaus.
    Aber ich suche auch von Außen etwas, ein Gegenstück, das ich mal hatte, aber neu suchen muss. aber ich bin zuversichtlich.

    liebe Grüße
    Hasenpfote

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  8. Administratorin | Montag, 18. Juni 2018 at 14:17
     

    Re: Aus Beziehungen lernen

    Beitrag von Leontine

    Hi Detlef, vielen Dank für deine lange Antwort.- Ich bin heute nicht der Konzentriertesten eine. Meine Tochter, die mich eben bei Facebook traf, hat mich schon getadelt. Sie hat Urlaub, ich sitze aber im Büro und versuche meinen Kopf oben zu behalten.

    Zuerst das mit der professionellen Hilfe. Ja,ja,ja, seit ich 24 Jahre alt bin, jetzt bin ich doppelt so alt plus 10, mache ich Therapie, Einzel, Gruppe usw. Mittlerweile habe ich selbst einige Ausbildungen in NLP, Kinesiologie, Reiki……ich arbeite immer wieder an mir und den Themen. Bei meiner letzten Familienaufstellung ist herausgekommen, dass mein Vater nicht mein Vater ist, sondern dass mein Großvater mein Vater ist. Das würde mir sehr viel erklären. Meine beiden Halbgeschwister sind bereit, mit mir das austesten zu lassen. Wir sollten eigentlich alle drei denselben Vater haben. Meine Mutter und meine Stiefmutter konnten auch keine große Zuneigung zu mir aufbauen.- Ich muss mal so sagen, seit ich hier auf die Seiten gestoßen bin, ist bei mir etwas angestoßen worden. Ich bin in Bewegung geraten. Meist geht es mir mittlerweile ganz gut. Mein Selbstwertgefühl ist insgesamt ganz ordentlich, vor allem im Beruf und in Hinsicht auf andere Menschen. Nur Frau-Mann, da läuft etwas noch gar nicht rund. Ich kann mich als Frau nicht finden, was meinst du, welche Glaubenssätze ich da haben könnte, Quatsch, eigentlich sollte ich das selbst wissen. Mir fehlt sehr der Austausch mit gleichaltrigen Männern, ein freundschaftlicher Austausch. Meine beiden Kollegen, mit denen ich zusammen arbeite, die sind zwar gleichalt, aber sie sind gut liiert, und über manche Dinge spricht man hier eben auch nicht. Obwohl einer meiner Kollegen wie ein Vater zu mir ist, was ich noch nie erlebt habe, er hütet mich und beschützt mich, ich genieße das sehr. Wir lachen sehr viel im Laufe des Tages. Das mit dem jüngeren Kollegen kommt NATÜRLICH gar nicht mehr in Frage, ich will ja nicht zurückschreiten. Ich bin hier freiberuflich unterwegs, und zum ersten Mal in meinem Leben in der Berufswelt erlebe ich kein Mobbing in meiner direkten Umgebung. Insgesamt gibt es das hier auch, aber ich kann ja auch immer wieder gehen. Die letzten Jahre habe ich damit verbracht, mir festen Boden im beruflichen Bereich unter die Füße zu bringen. Jetzt stehe ich hier selbstbewußt und klar da. Endlich, endlich werde ich hier anerkannt. Das war auch ein sehr langer Weg. Eben haben wir übrigens darüber gesprochen, dass ich unendlich lange schlucke und schlucke und schlucke und wenn ich dann explodiere, dann töte ich. Das war früher so, ist schon lange nicht mehr vorgekommen. Aber den Zustand kenne ich gut, danach war ich immer total erschüttert über meine Aggressionen und habe mich geschämt. Meist war dann jegliche Beziehung von meiner Seite aus auch getötet. Ich hoffe, hier in diesem Forum und in dem Single-Seminar im Mai, einiges Wichtige über mich und meine Weiblichkeit zu erfahren. Und ausgerechnet ich habe zwei Töchter, die Freude, Freude, Freude morgen zu mir kommen, weil wir für die Große ein Kleid für die Hochzeit der Kleinen kaufen wollen. Ich schaue immer, in wieweit ich meine Töchter als Frauen neurotisiert habe. Aber dazu ein anderes Mal, denn die Seite hier flackert dauern, und das macht mich ganz nervös.
    Dir alles Liebe

    Eva
    Leontine

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  9. Administratorin | Montag, 18. Juni 2018 at 14:17
     

    Re: Aus Beziehungen lernen

    Beitrag von detlef k

    Leontine hat geschrieben:
    … Ich brauche Hilfe, und vielleicht finde ich die ja hier oder in den Single Seminaren. Ich hoffe es !…

    Hallo Eva,
    ich kann es völlig nachvollziehen, das mit der schwierigen Familie.
    Die letzten Wochen haben mich die Erkenntnisse über mich und meine Prägung erst einmal völlig auf den Boden geschmettert. Mir schien erst einmal, als hätte ich nie richtig gelebt. Wer mich wahrnimmt, glaubt es nicht. Denn ich hatte (habe?) mir ein unterhaltsames, intelligentes, charmantes, brilliantes Wesen “angeeignet”, das aber meine eigentlichen Nöte verdeckte – wohl auch vor mir selbst.
    Inzwischen habe ich akzeptiert, dass das nun mal so ist. Dass mein Vater mir alles vermittelt hatte, was mich den Mann in mir ablehnen ließ. Ich wollte nie so sein, so werden. darüberhinaus hatte ich mir verweigert, erwachsen zu werden (mußte aber so tun als ob). Erwachsenenwelt war für mich Feindeswelt, bis ins reife Lebensalter hinein. Noch vor kurzem habe ich Restzüge davon in mir entdeckt.
    Gegenwärtig fühle ich mich im Erwachsenensein, irgendwie Neuland, aber angenommen. Ich habe akzeptiert, dass meine Mutter in ihrer grenzenlosen Opferbereitschaft mir Grenzenlosigkeit vererbt hatte. Ich war unfähig, saubere Grenzen zu setzen, was man mit mir tun darf, wieweit ich mich verausgaben darf. Bis das Fass dann überlief und ich in Augen anderer über die Verhältnisse regierte (sie kannten mich ja immer als Gedulds- und Diensleistungsesel), was mich wiedfer dazu führte, alles wieder gut zu machen, wieder und noch mehr über meine Grenzen zu gehen, bis ich final abgeklatscht wurde.
    Heute setze ich mir und anderen bewußt saubere Grenzen. Anfangs fühlte es sich leer an, wie in einer Blechtonne.
    Inzwischen habe ich mir viel Zugang zu meinem eigentlichen Selbst erworben. Es fühlt sich manchmal noch fremd an, aber durch das tägliche Wahrnehmen wird die neue haltung und das neue Selbstgefühl manifester. Manchmal mag ich es nicht glauben, möchte zurück in das vertraute Elend, aber inzwischen weiß ich zuviel, spüre ich zuviel, um umzukehren. Dafür bin ich dankbar, auch für die Begegnungen mit den Personen, die mich mein Leid haben fühlen lassen, sonst wäre ich nie auf den Anfang der Heilung gekommen.

    Ich verstehe, wie Du Dich wahrnimmst. Ist es Dir eine Hilfe, wenn ich Dir rate, Deine Glaubenssätze zu hinterfragen? Hilft Dir die Bereitschaft, neue und für Dich bekömmliche Erfahrungen zuzulassen? Und, von Aktionen Abstand zu nehmen, die Deine Glaubenssätze und Vorbehalte bestätigen (siehe Dein jüngerer Kollege)?

    Oder welche Hilfe kann die richtige für Dich sein?
    Hast Du es auch mal mit professioneller Unterstützung versucht?
    Manchmal ist der Tunnel so verbogen, dass wir das Licht nicht sehen können…

    LG
    Detlef

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  10. Administratorin | Montag, 18. Juni 2018 at 14:17
     

    Re: Aus Beziehungen lernen

    Beitrag von Leontine

    Hi Detlev, zum einen bin ich erst einmal total entzückt, dass sich ein weiterer Mann außer Bernd hier äussert. Und dass du mich auch noch verstehst, ist natürlich die Krönung. Ich gehe mal auf deinen ersten Beitrag hier ein. Bei mir hat das ständige Austoben des Helfersyndroms zu einer totalen Erschöpfung geführt und ich habe mich , wie schon anderswo geschrieben, in den Schwarzwald allein auf einen Berg zurückgezogen. Ich bin zu allem Überfluss auch hochsensibel, was man nicht mit sehr sensibel oder hypersensibel verwechseln darf. Das bedeutet, ich reagiere anders als andere Menschen auf Menschen, Geräusche, Licht usw. nehme sehr viel mehr wahr und habe eine sehr niedrige Reaktionsschwelle. Das mit dem Helfersyndrom hat bei mir ähnliche Gründe wie bei dir. Ich empfinde mich – heute immer noch – für Männer als so unattraktiv, dass ich mich nie anders bemerkbar machen konnte, als durch das Helfersyndrom. Und so bin ich natürlich auch immer auf die neurotischten Verhaltensweisen angesprungen. Ich habe jede Regung meines Gegenübers, sei sie auch nur irgendwie auf mich bezogen gewesen, als einen Hoffnungsschimmer interpretiert. Er könnte mich ja doch wollen. Von Begehren kann gar nicht die Rede gewesen sein, denn ich “leistete” mir doch tatsächlich fünf Männer (ich immer die Geliebte) hintereinander, mit denen sexuell gar nichts oder eine tolle Mechanik, die keinesfalls mich gemeint haben konnte, ablief. Ich habe mich demütigen lassen ohne Ende. Ich könnte heulen, während ich dieses hier, obwohl im Büro sitzend, schreibe.

    Nun habe ich mich also total zurückgezogen. Langsam entstehen hier in der Firma bei mir wieder Gefühle für einen viel jüngeren Mann, der natürlich glücklich verheiratet ist. Wir albern herum, ich denke, ich kann ihn ruhig anbaggern, weil ich für ihn sowieso total unattraktiv bin. Mit Liebe zur mir als Frau hat das alles so gar nichts zu tun. Und hier mangelt es mir am meisten. Ich sehe mich nicht als attraktive, begehrenswerte Frau. Ich muss mir, aus einer sehr schwierigen Familie stammend, Liebe erarbeiten. Ich muss immer etwas tun, damit man mich sieht, damit man mich beachtet, Larmoyanz, ik hör dir trapsen.
    OK ich bin krank, habe Husten und Schnupfen. Fühle mich total geschwächt, das macht die ganze Sache natürlich noch schlimmer. Aber ich habe hier die grundsätzliche Wahrheit gesagt. Ich weiß nicht weiter. So einfach ist das. Ich brauche Hilfe, und vielleicht finde ich die ja hier oder in den Single Seminaren. Ich hoffe es ! LG. Eva

    Leontine

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  11. Administratorin | Montag, 18. Juni 2018 at 14:16
     

    Re: Aus Beziehungen lernen

    Beitrag von Ingrid H.

    Hallo Detlef,
    ich wünsche dir auf jeden Fall, dass du dein eigenes Erfolgsmodell findest – ein allgemein gültiges gab es wohl noch nie…

    Ingrid

    Reply
  12. Administratorin | Montag, 18. Juni 2018 at 14:16
     

    Re: Aus Beziehungen lernen

    Beitrag von detlef k

    Ingrid H. hat geschrieben:
    Lieber Detlef,

    klar, das muss jeder für sich entscheiden, wie er Liebe/Partnerschaft/Nähe/Sexualität leben will.
    Wenn du schreibst “für mich ist Liebe suchen …”, dann lese ich da doch eher heraus, dass es dir nicht darum geht, etwas – deine Liebe – nach außen zu bringen – sondern eher im Außen zu etwas zu suchen?
    Für mich ist es äußerst bereichernd, inneren Reichtum zu teilen – da ergibt 1 + 1 viel mehr als 2. Und die eigene persönliche Entwicklung wird in einer Partnerschaft immer wieder mal angeregt – meistens allerdings nicht ganz freiwillig 😉 dafür umso nachhaltiger.
    Die Idee mit dem “offenen Kollektiv” ist ja nun in den letzten 40 Jahren oder so ausprobiert worden – ich kenne keinen, der damit auf Dauer wirklich glücklich gewesen wäre.
    Schön finde ich es, dass du dir so viele Gedanken machst – und freue mich über die vielen Fragezeichen. Das zeigt deine Offenheit, und mit der – das wünsche ich dir – wirst du deinen Weg eher finden als wenn du alle Antworten schon wüsstest.
    Alles Liebe,
    Ingrid

    Liebe Ingrid, da hast Du mich falsch vestanden, wieder einmal ein typisches Beispiel für die Grenzen der Kommunikation.
    Mit Liebe suchen meine ich nicht, danach zu suchen, etwas zu bekommen, sondern nach der Möglichkeit zu suchen, in Liebe stehen zu können.
    Diese Möglichkeit schließt eben die offenen Augen und Sinne ein.
    Liebe nach aussen bringen ist so eine nebelige Metapher, weil wir unter Liebe so viel Verschiedenes verstehen.
    Klar bringe ich Liebe nach aussen, zur Natur, zu meinen Freunden, meinen Töchtern, zum Leben, zu meinem Leben usw.; das meine ich ja eben.
    Ist es wirklich notwendig, nach der Situation zu suchen, in der eine liebevolle Verbindung zwischen Mann und Frau die Hauptrolle spielt?

    “Offenes Kollektiv” ist auch wieder etwas unscharf. Kommune 1 und Nachfolger, Osho-Jünger, Tantristen haben unterschiedliche Spuren hinterlassen.
    Dennoch frage ich mich, ob das früher eben aus Gründen der Stammes- und Familienbildung so bedeutsame Paarsein heute in der Zeit der hohen Individualisierung noch ein Erfolgsmodell ist.
    Ja, Du hast Recht, ich frage mich derzeit sehr viel…

    LG
    Detlef

    Reply
  13. Administratorin | Montag, 18. Juni 2018 at 14:15
     

    Re: Aus Beziehungen lernen

    Beitrag von Ingrid H.

    Lieber Detlef,
    klar, das muss jeder für sich entscheiden, wie er Liebe/Partnerschaft/Nähe/Sexualität leben will.
    Wenn du schreibst “für mich ist Liebe suchen …”, dann lese ich da doch eher heraus, dass es dir nicht darum geht, etwas – deine Liebe – nach außen zu bringen – sondern eher im Außen zu etwas zu suchen?
    Für mich ist es äußerst bereichernd, inneren Reichtum zu teilen – da ergibt 1 + 1 viel mehr als 2. Und die eigene persönliche Entwicklung wird in einer Partnerschaft immer wieder mal angeregt – meistens allerdings nicht ganz freiwillig 😉 dafür umso nachhaltiger.
    Die Idee mit dem “offenen Kollektiv” ist ja nun in den letzten 40 Jahren oder so ausprobiert worden – ich kenne keinen, der damit auf Dauer wirklich glücklich gewesen wäre.

    Schön finde ich es, dass du dir so viele Gedanken machst – und freue mich über die vielen Fragezeichen. Das zeigt deine Offenheit, und mit der – das wünsche ich dir – wirst du deinen Weg eher finden als wenn du alle Antworten schon wüsstest.

    Alles Liebe,
    Ingrid

    Reply
  14. Administratorin | Montag, 18. Juni 2018 at 14:14
     

    Re: Aus Beziehungen lernen

    Beitrag von detlef k

    Ingrid H. hat geschrieben:
    Hallo,
    …Und dann mit dieser Liebe in sich in Kontakt mit dem anderen Geschlecht zu gehen. Idealerweise ohne Vorstellungen, was passieren soll oder nicht passieren soll (klar, das ist ein schwieriger Punkt, wenn man sich eine Liebesbeziehung wünscht…).
    Ingrid

    Es ist für mich inzwischen sehr schwierig abzugrenzen, ob Liebe suchen Bedürftigkeit aus der eigenen Unvollkommenheit heraus ist, oder ein ganz natürliches Anliegen.
    Würde ich mir selbst genügen, frage ich mich, warum – neben Vermehrungs- oder “Macht”-Aspekt – ich mich überhaupt noch um ein Zusammensein bemühen sollte.
    Ist es nicht erquicklicher, in Freundschaft, Selbstverwirklichung und Neugier das Leben zu gestalten?
    Ist die Familienfrage einmal abgeschlossen, BRAUCHEN wir doch eine Partnerschaft nicht wirklich, oder?
    Es sei denn wir wollten unsere Unzulänglichkeiten abdecken oder übertünchen…
    Ich stelle mir gegenwärtig vor, dass es viel spannender ist, um die Welt zu reisen, neue Menschen und Kulturen kennen zu lernen, in die tiefste Natur zu gehen – oder einfach einen spassigen Bowlingabend.
    Natürlich fehlen mir persönlich noch die Wärme, Nähe, Berührung ganz in meiner unmittelbaren Nähe.
    Aber, ist das nicht auch anders lösbar?
    Muss dafür mal wieder eine einzelne Frau “herhalten”?
    Oder ist das nicht erfüllender in einem offenen und kreativen Kollektiv?

    detlef k

    Reply
  15. Administratorin | Montag, 18. Juni 2018 at 14:14
     

    Re: Aus Beziehungen lernen

    Beitrag von Ingrid H.

    Hallo,
    ich verstehe diese Ansätze so, dass sie immer irgendwie aufs Außen bezogen sind:
    Entweder man bezieht sich aktiv auf die Anderen, oder man versucht (verzweifelt?), sich auf gar keinen Fall auf die Anderen zu beziehen.
    Ein anderer Ansatz wäre, die Liebe in sich selbst zu spüren, immer wieder zu ihr Kontakt aufzunehmen – denn im Alltag verliert man den schnell. Und dann mit dieser Liebe in sich in Kontakt mit dem anderen Geschlecht zu gehen. Idealerweise ohne Vorstellungen, was passieren soll oder nicht passieren soll (klar, das ist ein schwieriger Punkt, wenn man sich eine Liebesbeziehung wünscht…).
    Könnt ihr mit dieser Idee was anfangen?

    Alles Liebe,
    Ingrid

    Reply
  16. Administratorin | Montag, 18. Juni 2018 at 14:14
     

    Re: Aus Beziehungen lernen

    Beitrag von detlef k

    Liebe Eva,
    das von Dir beschriebene Muster ist mir sehr gut bekannt, und ich kenne es von vielen Männern und Frauen.
    Im Laufe der Zeit ist mir aufgefallen, dass die Retterposition von Rettungsbedürftigen auch angefordert wird und wir Bestätigung geben.
    Dabei stellen die Opfer ihre Retter auf ein sehr hohes Podest, das wir wohl mit Liebe, Zuneigung, Achtung und Begehrtsein verwechseln.
    Die anschließende Vernichtung ist im All-Inclusive-Paket enthalten, weil wir “Retter” irgendwann einmal diese Position verlassen, um unseren eigentlichen Bedürfnissen näher zu kommen.
    Damit haben wir dann verloren, das Podest wird weggetreten und wir werden zum sezieren unter die Lupe gelegt…
    Was mir aber auch aufgefallen ist, ist die verdeckte Machtübernahme der Retter, die sich mit diesem Superangebot Zugang verschaffen und erst einmal ein ordentliches Faustpfand in der Tasche haben.
    Retten ist also nicht ein so edler Wesenszug, sondern schlichtweg Manipulation. Und warum wollen Retter in diese Position kommen? Weil sie glauben, nicht liebenswert zu sein, weil sie selbst so wenig für sich sorgen können.

    Ich habe versucht, diese Position zu verlassen. Mein Ansatz war, ich müßte bei mir etwas ändern. Habe sehr viel über mich gelernt, viel an mir gearbeitet, viele meinen Verhaltensweisen geändert.
    Irrsinnigerweise war ich trotzdem genau wieder dort angekommen, wo ich nie mehr sein wollte – nur war es diesmal das Opfer, das mich ausgesucht hatte. Und es begann von vorne. Ich fühlte mich geliebt, geachtet, begehrt – und ich gab gerne “ohne Absicht” Zuwendung, Aufmerksamkeit, Verständnis, Zärtlichkeit, Erotik…, und mir wurde wieder das Fell über die Ohren gezogen!

    Erst wollte ich die Welt nicht verstehen. Was zum Teufel habe ich denn falsch gemacht? Alles, was Frauen sonst bejammern, dass sie es nicht von den Männern bekommen, habe ich eingebracht. Und ich habe an mir gearbeitet, habe gelernt, Verhaltensweisen geändert – und Prügel bezogen.

    Bis mir eine gute Freundin sagte, ich solle mich nicht wundern, dass ich bei so wenig Selbstachtung diejenigen einlade, die mich eben so wenig achten.
    Ich hätte kotzen können. Sie hatte ja so recht.
    Wo hatte ich auf MICH geachtet, MEIN Leben gewürdigt, MEINE Wünsche geäußert? SIE stand wieder im Fokus, ich wollte alles für SIE besser machen, habe mir permanent den Riss gegeben, für das Gelingen verantwortlich zu sein und für alles eine Lösung zu finden. Ich war genau dort wieder angekommen, wo ich schon immer war.

    Inzwischen ist mir klar, was mein Muster ist. Vielleicht war? Es ruht in der Kindheit und den Erlebnissen seitdem, die das zu bestätigen schienen. Ich MUSS tun, handeln, brillieren, verstehen, zuwenden, weil mich sonst niemand liebt oder weil ich sonst Schuld trage. Weil ich sonst untergehe in der Gesichts- und Namenlosigkeit, in der Bedeutungslosigkeit und Austauschbarkeit.
    Ich hatte nie gelernt, es nie erfahren, frei und selbstbewußt in Liebe verbunden zu sein. Aber ein unendlich großes Bedürfnis nach liebevoller Zuwendung entwickelt.
    Eigentlich ist das traurig. Aber so ist es nun einmal.
    Gegenwärtig kann ich mich nicht einlassen. Ich habe keine Idee, kein Gefühl dafür, was “richtig” ist. Meine Flirts haben tolle Resonanz, aber sind das nicht wieder Mogelpackungen? Ich steige ein in einen Prozess des Beeindruckens, sehe in leuchtende Augen, erkenne die “Strategie”, wie die Frau sich näherbringt…, und breche ab.
    Auffallend ist, dass einerseits erst einmal Stille herrscht, wenn ich nichts unternehme. Da kann ich geradezu im Tarnmantel durch die Strassen laufen.
    Oder nehme ich nicht richtig wahr?
    Auffallend ist aber auch, dass ich (wenn ich abends ausgehe) zwar auch ohne Aktion erst einmal interessierte Blicke ernte, aber worauf reagieren diese Frauen?
    Weil ich erst einmal NICHTS tue, und damit wieder einmal etwas besonderes bin? So cool? So anders als die andern?
    Es verwirrt mich. Manchmal neige ich dazu, einfach wieder in das alte Verhalten abzugleiten, nur NOCH stärker, NOCH beeindruckender, NOCH brillanter. Ich darf mich dann einfach nicht in Verliebtheit verstricken…
    Aber, wozu? Wieder Zeit verbrennen mit einem Ersatz für das, was ich mir eigentlich wünsche? Und, was wünsche ich mir eigentlich?
    Tatsächlich habe ich angefangen, in Beziehung mit mir selbst zu gehen. Nach anfänglichen Gefühlen der Trostlosigkeit und Leere wächst doch zunehmend ein Gefühl der Achtung vor mir selbst und meinem Schicksal. Und es wächst so etwas wie Liebe zu mir – mit allergrößtem Widerstand, dass durfte ich doch nie, das war doch verpönt in meiner Erziehung.
    Aber, ich bin heute ein großer Junge, ich darf das einnehmen und mich für das entscheiden, was ich für mich als richtig erlebe.
    Dabei spüre ich, dass das noch einige Zeit brauchen wird. Aber, und das habe ich aus Beziehungen gelernt, ich muß erst einmal den Weg zu mir selbst antreten, mein geschenktes Leben und die darin liegenden Geschenke achten, bevor ich die Idee entwickle, dieses mit anderen zu teilen.
    Denn gegenseitig Mogelpackungen tauschen, ist alles andere, als Leben teilen.
    Manchmal hätte ich mir halt gewünscht, dass die Frauen, denen trotz meiner Unvollkommenheit meine Liebe gegolten hat, mich eben auch in meiner Unvollkommenheit liebevoll angenommen und mir heilen geholfen hätten. Aber, dafür waren sie wohl auch zu unvollkommen…

    LG
    Detlef

    Reply
  17. Administratorin | Montag, 18. Juni 2018 at 14:12
     

    Re: Aus Beziehungen lernen

    Beitrag von Leontine

    Liebe Alle,
    ich lerne sehr viel durch den Austausch hier. Ich war (hoffentlich war für immer!!!) die Eva-rettet-dich-wenn-du-nicht-bei-drei-auf-dem-Baum-bist. Ganz egal, ob ich als Ehefrau oder als Geliebte unterwegs war, das war mein Muster, kein Selbstbewußtsein, aber ein handfestes Rettersyndrom. So führt man ein sehr anstrengendes und ganz in echt auch sehr unbefriedigendes Leben. Immer wieder habe ich gewühlt, warum, warum, warum. Immer habe ich Antworten gefunden, die aber scheinbar immer nicht die endgültigen waren. Und so suche ich immer noch. Ich habe kein Traumbild vor Augen, wie er denn sein sollte, und ich glaube auch nicht an das große Fehlermachen, entweder von seiner oder meiner Seite. Niemand muss sich ändern, um von mir geliebt werden zu können, um vor meinen Augen Gnade zu finden. Ich mich natürlich auch nicht. Hinter den “großen” Paarproblemen stecken immer meine eigenen Probleme, und wenn ich denn mal endlich aufhören kann, mein Erleben auf andere Menschen zu projizieren, dann hört es mit den Partnerproblemen auch auf. Dann bleibt eigentlich die Frage, was muss ich tun, um meine eigene verletzte Seele zu heilen, kann mir der andere dabei helfen. Dann brauche ich nicht aus der Beziehung zu lernen, sondern dann darf ich in ihr heilen und gesunden, dann muss ich nicht gehen, dann kann ich bleiben, dann kann ich meine Befindlichkeit von den Taten meines Partners trennen und befreien. Dann verliert sich Liebe, Freundschaft und Geborgenheit nicht, nur weil es mal hakelt im Karton. Wenn ich den anderen nicht immer in die Verantwortung nehme, dann kann er auch mit all seiner Zuneigung bei mir bleiben, während ich mich um meine seelische Gesundung kümmere. In diesem Sinne. Ganz liebe Grüße an all hier. Leo/Eva

    Leontine

    Reply
  18. Administratorin | Montag, 18. Juni 2018 at 14:11
     

    Re: Aus Beziehungen lernen

    Beitrag von Ingrid H.

    Danke für eure Beiträge!
    Mir scheint, ich habe meine kleine Einleitung nicht so klar formuliert, wie ich das beabsichtigt hatte.
    Mein Ansatz war, sich zu fragen, welche alten Muster und Programme bei mir immer wieder ablaufen, die dazu führen, dass die Beziehungen immer wieder schief gehen. Zum Beispiel indem ich mir immer wieder den selben Typ Mann suche – in meinem Fall den “einsamen Wolf”, der eigentlich nicht wirklich die Nähe sucht, die ich suche. Und den ich dann hätte erlösen können – hach ja. Oder wenn ich eigentlich glaube, dass ich nicht wirklich liebenswert bin, kann ich die Liebe meines Partners nicht gut annehmen – was es für den anderen dann wieder schwierig macht. So dreht sich das dann im Kreis…
    Ich stimme aber voll zu, dass man sich positiv orientieren sollte, um zum Ziel zu kommen.
    Könnt ihr damit was anfangen?

    Liebe Grüße,
    Ingrid Moderatorin

    Reply
  19. Administratorin | Montag, 18. Juni 2018 at 13:19
     

    Re: Aus Beziehungen lernen

    Beitrag von sabinep

    hallo juemet,
    bist du moderator oder eben nur aktiv auf dieser seite?
    nun gut, zu diesem thema: ich finde, jede beziehung ist anders und man kann noch so viel erfahrung mitbringen, man stößt doch mit jedem neuen partner auf eigenschaften, die man/ frau suchte oder sich für die nächste partnerschaft gewünscht hat, aber auch auf neue macken, die unter umständen ein ungeahntes problem darstellen, mit dem man vorher noch nicht komfrontiert worden ist. und nicht nur der partner- auch man selbst lernt sich neu kennen und entwickelt in genau dieser kombination auch neue seiten an sich selbst.
    mein resume´: man kann sich noch so viel vornehmen wie der neu partner sein soll- ist kommt auf jeden fall ganz anders, als man es sich vorgestellt hat.

    sabinep

    Reply
  20. Administratorin | Montag, 18. Juni 2018 at 13:18
     

    Re: Aus Beziehungen lernen

    Beitrag von juemet

    Ich denke , dass es manchmal besser ist zu fragen was will ich , was ist mir in einer Beziehung wichtig und vor allem was ist mir persönlich wichtig , welche Werte , welcher Kommunikationsstil was sind meine Ziele , als zu fragen , was will ich nicht.
    Oft haben solche Vermeidungsziele gerade den Effekt, dass wir eben das was wir vermeiden wollen anziehen , mangels Alternativen.

    juemet

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  21. Administratorin | Montag, 18. Juni 2018 at 13:18
     

    Re: Aus Beziehungen lernen

    Beitrag von Ingrid H.

    Hast du das auch schon mal erlebt?
    Du beendest eine Beziehung, nimmst dir vor: Das passiert mir nie wieder – und triffst in der nächsten Beziehung auf dieselben schwierigen Probleme, auf die selben Konflikte.
    Wie kann man für sich klären, um was es eigentlich geht, damit man das Problem nicht immer wieder in die nächste Beziehung mitnimmt?
    Gibt es vielleicht alte Muster und Programme, die unbewusst laufen?
    Wie kann man sich die bewusst machen und verändern?

    Ingrid Moderatorin

    Reply

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