Warum suche ich mir immer den Falschen / die Falsche?

Kennt Ihr das auch: Man hat das Gefühl, dass es jetzt der/die Richtige ist und dann findet man heraus, dass es doch nicht passt.
Warum suche ich mir immer den Falschen? Wie finde ich heraus, wer der/die „Richtige“ für mich ist?
Hier ist Raum für Eure Erlebnisse damit, für Eure Fragen und auch für Ideen, wie Ihr es beim nächsten Mal angehen wollt...
Ich freu mich auf Eure Beiträge.

Viele Grüße von Maria

35 Comments

  1. Jörg | Montag, 20. März 2017 at 15:59
     

    …RICHTIG…FALSCH…beim Lesen der Kommentare stoplere ich immer über diese Kategorien. Ich glaube, gerade diese Wertungen sind die Ursache für Leid in meinen Beziehungen.

    Ich habe seit 1,5 Jahren eine ca. 3-jährige Beziehung hinter mir. Ich wurde sehr verletzt, und ich habe sehr verletzt. Und trotz aller Verletzung bin ich heute unendlich dankbar, dass ich diese Beziehung erlebt habe. Zunächst war ich meiner ehemaligen Partnerin dankbar. Aber das war nur Teil meiner Verstrickung. Sie selbst hat auch “nur” aus ihrer Verstrickung heraus diese Beziehung gelebt. Ihre Verstrickung ist genau so berechtigt wie die Meine. Daraus leitet sich keine Dankbarkeit ab. Heute bin ich meinem Leben dankbar, dass ich dies habe erleben dürfen, denn es hat mich zu mir selbst, zu meiner Verstrickung geführt.

    Sandra Maitri beschreibt in ihrem für mich so wundervollen Enneagramm-Buch ein Enneagramm der “Handlungen gegen das selbst”. Es zeigt mir, wie ich selbst dafür sorge, das Glück, welches längst in mir ist, immer wieder zu verhindern und im aussen zu suchen.

    Ich komme aus der Symbiose. Der Symbiose mit meiner Mutter. Wie gern wäre ich dort geblieben. Und doch wurde ich auf diese Welt gebracht, in der ich mich als Getrenntheit wahrnehme. Das ist unvermeidbar mit grossem Schmerz verbunden, und auf dem Weg in diese Getrenntheit gab es weitere sehr schmerzliche Erfahrungen, denen ich als Kind kaum gewachsen war. So spüre ich mich vor allem als Getrennheit und nehme gar nicht mehr wahr, dass ich immer noch mit allem verbunden bin. Es ist das grosse Versprechen aller Spiritualität, eben diese Verbindung wieder zu herzustellen.

    Damit ich diesen so grossen Trennungsschmerz nicht noch einmal spüren muss, habe ich eine grosse Zahl Erwartungen an meine Welt und auch an meinen Liebes- und Lebenspartner. Er soll dafür sorgen, dass ich all das nicht mehr spüren muss. Das ist eine nicht einlösbare Hypothek. Für mich ist das wie ein Feuer, dass ständig neue Energie benötigt. Und diese Energie kann ich unterschiedlichsten Formen zuführen. Im Enneagramm erkenne ich dazu 3 wesentliche Möglichkeiten: eine Vorwärtsbewegung, ein Verharren und eine Rückwärtsbewegung.

    In der Vorwärtsbewegung bin ich fordernd. Meine Erwartungen müssen erfüllt werden. Wenn nicht, werde ich aggressiv und versuche meine Forderungen durchzusetzen. Im Verharren lebe ich keine Liebe. Ich bin bin lethargisch und ohne erkennbares Interesse. In der Rückwärtsbewegung boykottiere ich die Liebe und ziehe mich zurück. Nur allzu gern belüge ich mich selbst damit, dies als Ausdruck meiner Eigenständigkeit zu deuten. Ganz gleich, welchen dieser 3 Wege ich nehme, oder auch alle zusammen: sie alle sind Ausdruck dafür, dieses Feuer in mir zu erhalten. Und sie sind die Energie dazu, damit ich auf keinen Fall mehr diesen Urschmerz der Trennung erleben muss

    Wenn ich bereit bin, die unendlich schwierige Entscheidung zu treffen, dieses Feuer nicht mehr zu nähren, finde ich innere Ruhe und übertrage meiner Partnerin nicht mehr die Aufgabe, für diese Ruhe zu sorgen. Die eigene Vergangenheit annehmen, sie nicht zu leugnen und auch nicht zu einer Blaupause der Gegenwart zu machen. Sie ist nicht gut, sie ist nicht schlecht, sondern sie IST. Dann nehme ich meine Partnerin nicht mehr als richtig oder falsch wahr, sondern vielleicht so, dass von ihr noch dieses Feuer genährt wird und ich sie unterstützen kann. Und wenn sie dieses Feuer (noch) nicht löschen kann, aus Angst vor dem, was dann passiert, gibt es gar keinen Grund mehr zu glauben, sie sei “die Falsche”.

    Alles Liebe

    Jörg

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  2. Administratorin | Montag, 21. November 2016 at 17:27
     

    Re: Warum suche ich mir immer den Falschen?

    Beitrag von Fred Feuerstein

    Liebe Moni 76,
    schade, das hört sich für mich so traurig an, was Du da schreibst.
    Eine (sicher schöne) Zeit, „war alles perfekt“, und dann, wenn es aus irgendwelchen Gründen vorbei ist, soll plötzlich alles falsch gewesen sein?
    Ich denke manchmal, dass wir Menschen es uns ganz oft nur so schwer machen, weil wir von der Liebe einfach noch zu wenig verstehen. Liebe ist nicht gestern und nicht morgen! Und sie ist auch nicht für das Gestern und genauso nicht für eine ewige Zukunft! Liebe ist für uns immer nur im Jetzt lebendig!
    Ist es nicht einfach nur wundervoll, wenn es im Bauch kribbelt? Ist es nicht einfach eine wunderbare Zeit, wenn es da ein Mensch so von jetzt auf gleich erreicht, dass plötzlich nichts mehr in unserem Leben wichtiger sein kann…? Ich denke, dass wir nichts Schöneres erleben können, als wenn die Liebe in uns lebendig wird. Wenn sie plötzlich ein Gesicht, einen Geruch, einen Ort und sogar noch einen Namen kennt!
    Okay, ja alles was jemals irgendwann begonnen hat, strebt unweigerlich seinem Ende zu – das ist nun einmal Gesetz in diesem Universum! Sorry, aber ich denke wir Menschen sollten lernen, die Liebe immer ein kleines bisschen mehr zu lieben, als die Gesichter, zu denen wir sie in uns spüren können. Einfach glücklich sein, wenn sie da ist – die Liebe –ja, und auch traurig wenn nicht. Aber wir sollten niemals damit beginnen, zu sagen, sie wäre nicht richtig gewesen!
    Sonst erwacht die Angst in uns und frisst sie uns weg!
    Liebe Moni76, wenn Du sie in dir spürst dann lebe sie – die Liebe – und wenn alle (Du selbst einbezogen) meinen, der den Du liebst kann einfach nicht der „Richtige“ sein!
    Der Mann/ die Frau unserer Träume lebt nämlich nur immer genau solange und genau dort – nämlich solange wir von ihm/ihr träumen und nur im Traum!
    Ich wünsch Dir Liebe

    Reply
  3. Administratorin | Montag, 21. November 2016 at 17:26
     

    Re: Warum suche ich mir immer den Falschen?

    Beitrag von Moni76

    Hallo!
    Ja das kenne ich auch. Was mich an der ganzen Sache am meisten ärgert ist das mich bei fast jeder Beziehung schon Freunde im Vorfeld gewarnt haben das derjenige nicht der richtige für mich sei. Aus meiner Sicht war da aber alles perfekt. Plums – einige Wochen oder Monate später sitze ich wieder auf dem allerwertesten und bin alleine. und oft ist es genauso wie meine Freunde schon vorher zu bedenken gegeben haben. Ich verstehe das nicht. Wieso kann ich das was andere von vorneherein erkennen nicht auch sehen? Eine “rosarote” Brille kann es ei mir nicht sein. Ich gehe mittlerweile ja schon ohne besondere Erwartungen in die Beziehung – nur um dann jedesmal wieder auf die Nase zu fallen….

    Moni76

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  4. Administratorin | Montag, 21. November 2016 at 17:26
     

    Beitrag von Inalie

    Ich glaube auch, dass es DEN richtigen nicht gibt. Trotzdem passen nicht alle und für eine langfristige Beziehung sollten auhc die langfristigen Ziele ähnlich sein. Das Klassische Problem hier ist: Einer will Kinder, der andere nicht. Darum ist es wichtig sowas schon zu Beginn abzuklpofen. Natürlich sollte man nicht beim ersten Date gleich mit dem Kinderwunsch kommen, aber nach ein paar WOchen kann man das Thema in der Theorie schon ansprechen.

    Inalie

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  5. Administratorin | Montag, 21. November 2016 at 17:24
     

    Re: Warum suche ich mir immer den Falschen?

    Beitrag von Fred Feuerstein

    “Die romantische Idee, dass es einen Richtigen gibt, den du nur finden musst, dann ist das Glück auf Dauer garantiert. macht seit Jahrhunderten die Menschen nur eins: unglücklich! Mal ehrlich: Wie wahrscheinlich ist es, unter sechs Milliarden Menschen den einzig richtigen zu finden – innerhalb der ersten 80 Lebensjahre? Weil es Perfektion nicht gibt, wir sie aber trotzdem erwarten, halten wir den Partner, den wir womöglich gerade haben, fest – und suchen heimlich weiter.”
    [Eckart von Hirschhausen]

    Liebe Julian,
    Du hast recht, diese These ist wahr!
    Aber(!), es ist eine jämmerliche Wahrheit! Und ich bin gerade richtig froh darüber, dass mich niemand in diesem Universum dazu zwingen kann, diesen Schwachsinn auch glauben zu müssen!
    Weil es nämlich nur eine Wahrheit ist, die erst aus unseren eigenen Bedingungen dazu entstehen kann!
    “Du musst mir auf ewig treu sein… ich muss mich immer auf Dich verlassen können… Du musst immer für mich da sein… (diese Liste kann sich wohl unendlich ausdehnen – und(!), es sind alles nur Gedanken, die nichts anderes wollen, als dem jammernden Kind in uns ein Pflästerchen zu versprechen!)………..
    Schon Buddha hat gesagt: “Die Welt ist so, wie unsere Gedanken denken, dass sie ist”(frei kommentiert).
    Alle Ihr lieben Menschen, seht doch bitte, bitte einmal ganz genau hin, was solche Gedanken mit uns machen! Sie pflastern uns zu! Sie bauen, solange wir sie denken an genau der Rüstung, in der wir dann selbst stecken und nur noch einsam alles sehen können, was uns nun (scheinbar) niemals mehr erreichen kann!
    Sorry, aber Liebe wird niemals den Gedanken dienen!
    Nein, wir sollten ganz schnell damit beginnen unsere Gedanken unserem Herzen zur Seite zu stellen! Und das stellt keine Bedingungen – das sieht ganz genau was einfach nur (und einfach so) seines ist!
    Also, nehmen wir alle Bedingungen einmal weg – Kann dann nicht schon die/der Nächste, die/der uns begegnet wieder genau……..
    Ja, kann sie/er – und sie/er ist es doch tatsächlich immer(!) nur, wenn unser Herz zu ihr/ihm jaaa sagt! (und was bleibt dann an “Jammerhaftem” über?…. Nichts!)
    Also, unsere Gedanken könnten niemals die/den Richtigen finden – das kann nur das Herz! Und das wirklich Wunderbare dabei ist – dass es dem Herzen total Wurst ist, wer, wie, wo, was, weshalb und wie lange…
    Wichtig ist dann nur noch, dass die Liebe lebt!
    Sorry liebe Julian, aber diese Wahrheit ist mir lieber – sie ist sicher nicht einfacher zu leben – aber schöner und lebendiger…

    Fred Feuerstein

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  6. Administratorin | Montag, 21. November 2016 at 17:24
     

    Re: Warum suche ich mir immer den Falschen?

    Beitrag von Julian

    Ich glaube mittlerweile, DEN/DIE RICHTIGE/N gibt es gar nicht.
    Das Leben ist so unglaublich schnelllebig geworden… Das finde ich so schade…
    Ich bin auch ein Mensch, der sich gern bindet. Und wenn ich mich wohl fühle, möchte ich, dass das auch so bleibt.
    Aber es blieb nie so, weil scheinbar alle immer noch mehr vom Leben wollen.

    Ich habe da dieses Glücksbuch von Radio 1. Da steht etwas ganz interessantes drin:
    “Die romantische Idee, dass es einen Richtigen gibt, den du nur finden musst, dann ist das Glück auf Dauer garantiert. macht seit Jahrhunderten die Menschen nur eins: unglücklich! Mal ehrlich: Wie wahrscheinlich ist es, unter sechs Milliarden Menschen den einzig richtigen zu finden – innerhalb der ersten 80 Lebensjahre? Weil es Perfektion nicht gibt, wir sie aber trotzdem erwarten, halten wir den Partner, den wir womöglich gerade haben, fest – und suchen heimlich weiter.”
    [Eckart von Hirschhausen]

    Julian

    Reply
  7. Administratorin | Montag, 21. November 2016 at 17:20
     

    Re: Warum suche ich mir immer den Falschen?

    Beitrag von kalimera

    Ich freu mich für dich sommerblume, alles Gute 🙂
    Ich bin momentan auch sehr glücklich und freu mich, dass jemand das Gefühl teilt!
    Grüße

    kalimera

    Reply
  8. Administratorin | Montag, 21. November 2016 at 17:20
     

    Re: Warum suche ich mir immer den Falschen?

    Beitrag von sommerblume

    Vielen Dank für deinen Kommentar, Iris! Diesmal scheint es in unserer Partnerschaft tatsächlich viel besser zu harmonieren, wir beide ergänzen uns irgendwie einfach super! Könnte also momentan gar nicht glücklicher sein, das Warten hat sich gelohnt 😀

    Liebe Grüße

    Reply
  9. Administratorin | Montag, 21. November 2016 at 17:19
     

    Re: Warum suche ich mir immer den Falschen?
    Beitrag von Iris von Stosch

    Liebe Sommerblume,
    wir wünschen dir ganz viel Glück in dem neuen Mann in deinem Leben. Es stimmt, Liebe braucht viel Engagement und Achtsamkeit auf die Kleinigkeiten. Und das von Anfang an! Manchmal ist es wichtig, die rosarote Brille des Beginns abzusetzen und ein gutes Fundament mit Wachheit, Bewusstheit, Ehrlichkeit und Engagement aufzubauen. Viele vergessen das oder haben es nie gelernt. Liebe braucht bewusste, offene und erwachsene Menschen und sie hilft uns so auch, genau das zu werden. Viel Erfolg!
    Und liebe Grüße, Iris von Stosch

    Iris von Stosch
    Liebeleben-Initiatorin

    Reply
  10. Administratorin | Montag, 21. November 2016 at 17:19
     

    Re: Warum suche ich mir immer den Falschen?

    Beitrag von sommerblume

    Die gleiche Erfahrung habe ich leider auch schon viel zu oft machen müssen. Anfangs denkt man es stimmt alles, man ist total verliebt und schwebt auf Wolke 7, und dennoch geht nach und nach die Beziehung in die Brüche. Oft sind es leider auch nur Kleinigkeiten, die auf Dauer jedoch die Beziehung zerstören können. Jetzt habe ich auch wieder eine tolle Person getroffen und hoffe so sehr, dass es diesmal auch klappt.

    sommerblume

    Reply
  11. Administratorin | Montag, 21. November 2016 at 17:18
     

    Re: Warum suche ich mir immer den Falschen?

    Beitrag von suchender_stefan

    Hallo an alle,
    ich bin neu hier und heiße Stefan. Ich wollte nur sagen, dass ich auch immer dachte, dass ich nie die Richtige finden würde. Bis ich 25 Jahre alt war… Und dann hab ich sie doch irgendwann getroffen! Leider ist sie dann ins Ausland gegangen und hat einen anderen kennengelernt. Aber (auch wenn das jetzt kitschig klingen mag) sie hat mir gezeigt, dass es sowas wie wahre Liebe doch gibt. Und das hat mir Mut gegeben weiterzumachen 🙂

    Liebe Grüße
    suchender_stefan

    Reply
  12. Administratorin | Montag, 21. November 2016 at 17:17
     

    Re: Warum suche ich mir immer den Falschen?

    Beitrag von Hanna

    Liebe Claudia, lieber Fred,

    ich bin neu hier und war so frei, eure Unterhaltung zu lesen. Ich muss Claudia rechtgeben, du schreibst wirklich sehr schön – und so viel Wahres!
    Ich kann bei Weitem nicht auf eine solche Erfahrung wie ihr zurück greifen, dafür bin ich einfach noch zu jung (versteht das jetzt bitte nicht falsch!). Aber auch ich denke manchmal, das ich vielleicht nie den Richtigen finden werde,
    oder das ich ihn vielleicht schon getroffen, aber verschmäht habe.
    Das macht mich ganz irre, denn ich möchte nicht mein ganzes Leben lang jeden Tag allein aufwachen oder nie wissen, ob “er” der Richtige ist.
    Aber vielleicht kann man sich dessen auch nie sicher sein? Ich weiß es einfach nicht.
    Ich habe mir auf jeden Fall aber vorgenommen, einfach mehr Menschen kennen zu lernen, ich denke, so hat man die besten Chancen. Und gerade habe ich auch das Gefühl, auf einem ganz guten Weg zu sein!

    Hanna

    Reply
  13. Administratorin | Montag, 21. November 2016 at 17:17
     

    Re: Warum suche ich mir immer den Falschen?

    Beitrag von Fred Feuerstein

    Hallo liebe Claudia,

    natürlich antworte ich gerne, weil es hier um das EINZIGE geht, das – wie ich glaube – in unserem Leben wirklich zählt – um die Liebe! Ich denke nämlich, dass ALLes, das wir tun nur diesen einen wahren Grund hat, und der ist, weil wir sie in und zu uns spüren möchten – die Liebe!!!!!
    Wir möchten uns selbst lieben können – und zwar ganz real, ganz selbstverständlich für alles, das wir sind und das wir machen!!!!!
    Und wir möchten die Liebe genauso real in der Zweisamkeit erleben!!!!
    Und das steht uns auch zu und ist in diesem Leben auch für uns da!!!!!
    Wir müssen eigentlich nur ein wenig mutig sein und sie zulassen!
    Natürlich ist es einfacher, wenn wir schon ein klein wenig über sie wissen. Erfahrungen zu und mit ihr gesammelt haben. Und genau darum treffen wir manchmal auch “den Falschen”! Und genau darum sind diese vermeintlich “Falschen” so richtig für uns!!!!!
    Ja, sie sind für uns jedesmal neu, eine besondere Change, dass wir erkennen dürfen, dass es in der Liebe eben nicht um irgendein Gesicht, einen Namen, eine Vorstellung oder gar einen Lebensplan geht!!!!!!
    Sondern darum, dass sie gerade wirklich ist!!!! Dass sie unseren Körper beben lässt, unser Denken auffüllt – ganz einfach, dass wir aus ihrer Lebendigkeit unsere Seele sprechen hören!!!!!!

    Und (!!!!!!) sie ist immer nur im Augenblick wirklich lebendig, – nämlich dann, wenn wir sie gerade spüren, – fühlen, dass sie gerade ist – einfach erkennen, dass wir lieben, ohne erst denken zu müssen!
    Soooo, liebe Claudia nun noch zu Deiner Frage zu den Seminaren.
    Ja, ich habe schon erleben dürfen, was die Iris mit den Menschen macht und wie die Teilnehmer sie dafür lieben lernen…………….
    Bitte verzeih mir, wenn ich nicht mehr dazu sagen möchte, denn ich denke auch das sollte man besser wirklich erleben – genauso wie die Liebe!

    Niemand ist falsch in seinem Leben! Nur manchmal fühlen wir in uns, dass wir etwas “so gerne machen würden” und wo sehen wir dann oft hin? Ja, dem entgegen, das uns mit allen Mitteln genau davon abhalten will.
    Ich denke wir sollten das anblicken von dem wir fühlen, dass ………………..

    Fred Feuerstein

    Reply
  14. Administratorin | Montag, 21. November 2016 at 17:16
     

    Re: Warum suche ich mir immer den Falschen?

    Beitrag von Claudialuz3

    Lieber Fred!
    Du schreibst ja schön….! Und ja, ich habe sie kurz zugelassen die Liebe und bin wieder auf die Nase gefallen. Und genau aus dem Grund von dem du schreibst. Ich hatte ein Bild im Kopf, habe ihn mir “zurecht gemalt” und bin nun aufgewacht und habe schmerzlich gespürt, dass es nicht passt. Nicht weil er “schlecht” ist, sondern weil ich nicht ihn gesehen habe, sondern ein Traumbild. Ich spüre auch, dass ich noch Zeit brauche nach einer 20 jährigen Beziehung. Ich weiß noch gar nicht, was ich eigentlich will, wohin mein Weg gehen soll? Die Kinder brauchen auch ganz viel Zeit und Nähe mit mir. Und trotzdem spüre ich auch eine große Lebenslust und natürlich auch eine Sehnsucht nach Nähe, Zärtlichkeit, Verbundenheit…wahrscheinlich (wenn es denn nochmal passieren sollte in meinem Leben, unk) kommt es einfach so und ich muss sie nicht suchen – die Liebe.
    Hast du denn schon Erfahrungen gemacht mit den Seminaren und kannst mir berichten? Schade finde ich, dass das das Forum nicht gut besucht ist und man somit lange auf Antworten warten muss. Dir wünsche ich alles Liebe und freue mich von dir zu hören! Claudia

    Claudialuz3

    Reply
  15. Administratorin | Montag, 21. November 2016 at 17:16
     

    Re: Warum suche ich mir immer den Falschen?

    Beitrag von Fred Feuerstein

    Hallo liebe Claudia,
    Danke, dass Dich etwas aus meiner tiefen Überzeugung berühren durfte.
    Ich denke nämlich, dass es genau das ist, was wir in unserer wahren Tiefe wiklich wollen – uns dort treffen, wo so oft nur unsere Einsamkeit wohnt. Uns dort gegenseitig bestätigen, wo wir nur noch fühlen.
    Ja, das Leben kann uns scheinbar schon enttäuschen und verletzen, aber ist es in unserer wahren Tiefe dann tatsächlich so?
    Ich bin heute überzeugt davon, dass es absolut nicht so ist!
    Wenn wir nämlich ganz ehrlich zu uns selbst sind, dann werden wir auch ganz schnell erkennen, dass wir niemals wirklich von dem Tatsächlichen erttäuscht werden oder wurden. Sondern vielmehr von unseren Vorstellungen, die wir uns davon machen oder machten. Ja, von dem, was wir gerne als Tatsächlichkeit gehabt hätten und scheinbar nicht erleben dürfen oder durften.
    Aber Liebe leben ist mehr als nach einem Ideal streben!
    Ich glaube heute zu tiefst, dass alles was uns begegnet absolut richtig war und ist. Und zwar aus dem ganz banalen Grund, weil es tatsächlich ist – weil es lebendig (LEBEN) ist! Ja liebe Claudia, Leben ist Begegnung! Und das wiederum bedeutet, dass alles und alle, die oder das auf sich zugeht, sich irgendwann so nahe sein wird, dass sie sich danach in alle Richtungen nur noch voneinander entfernen können.
    Liebe wirklich leben wollen beginnt – so denke ich – mit zulassen. Die Begegnung zulassen – auch wenn sie Gefahren (Verletzungen) birgt. Aber auch zulassen, dass alles was irgendwann begonnen hat, dann absolut sicher auch irgendwann zuende sein wird.
    Liebe leben ist nicht ewige “Wolke Sieben”! Liebe leben ist nicht ewiges Lachen, – aber vielleicht wie ein immerwährendes kleines Lächeln (ganz besonders wenn wir gerade traurig sind)!
    Ein kleines Lächeln, das uns mutig wieder ins Ungewisse begegnen lässt – und eben nicht den Richtigen suchen!
    Denn niemand, der oder die uns begegnet ist falsch, wenn wir nicht schon vorneweg ganz bestimmte Dinge aus ihr/ihm suchen oder haben wollen (voraussetzen)!
    Ja liebe Claudia ich kann Dir nur sagen, liebe weiter – erlebe wach das Wunderbare, wenn es gerade ist!!!!!!!
    Und (!) – nur durch das Abenteuer “Zulassen” kann es erst möglich werden!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!………………………………

    Fred Feuerstein

    Reply
  16. Administratorin | Montag, 21. November 2016 at 17:15
     

    Re: Warum suche ich mir immer den Falschen?

    Beitrag von Claudialuz3

    Lieber Fred und liebe Katalina!
    Eure Beiträge haben mich sehr berührt und auch bestärkt! Nach 20 Jahren Beziehung haben wir uns getrennt. Vieles war schon lange “eingeschlafen”, vielleicht haben wir ja auch geschlafen? Vielleicht war es auch nie wirklich “tiefe” Liebe? Aber wir blieben zusammen und haben nun auch drei wunderbare Kinder. Vieles tut immer wieder sehr weh, aber ich bereue trotzdem keinen Tag, auch wenn es schon länger eigentlich zu Ende war. Ich spüre, dass ich so viel Wärme und Liebe in mir habe, die ich mit vollen Händen verschenke. Dann geht es mir aber auch so, wie Katalina schreibt: “Diesmal öffne ich mich nicht gleich beim ersten Frühlingslicht, diesmal bleib ich bei mir, schütze mich, bei aller Zuneigung! Warte, ob´s wirklich Frühling wird!” Ich bin so schnell Feuer und Flamme, schütze mich nicht, bleibe nicht genug bei mir und bin dann leicht verletzbar. Das finde ich dann sehr schade! Vor allem lass ich dann zu, dass ich schlecht behandelt werde und renne noch immer der vermeintlichen Liebe hinterher…warum nur? Fühle mich einfach nicht wertvoll, obwohl ich immer wieder von außen (vor allem von Frauen) gesagt bekommen, dass ich eine tolle Frau wäre. Ich kann es leider noch immer nicht so empfinden.
    Und so wie du schreibst Fred: ich werde weiter lieben! Nur ob ich auch mal den “Richtigen” finden werde?
    Gerne würde ich im Sommer teilnehmen, hab aber Bedenken, da ich niemanden kenne! Den Single-Kurs kann ich leider aus finanziellen Gründen nicht besuchen, würde mir aber sicher gut tun.
    So, ihr Lieben, hoffe von euch lesen zu können.
    Vielen Dank

    liebevolle Grüße
    Claudia

    Reply
  17. Administratorin | Montag, 21. November 2016 at 17:14
     

    Re: Warum suche ich mir immer den Falschen?

    Beitrag von Drago
    @Lissy
    1. Es gibt nichts zu lernen, deshalb brauche ich auch keine Fehler …. 🙄

    wie wahr !

    Reply
  18. Administratorin | Montag, 21. November 2016 at 17:14
     

    Re: Warum suche ich mir immer den Falschen?

    Beitrag von Drago

    Ich lebe nach einem für mich sehr wichtigen Leitspruch: “Man kann Menschen nicht ändern. Menschen können sich nur selbst ändern”. Ich war schon in vielen Beziehungen und kam nicht zurecht. Daraus resultierte meistens der Versuch, meinen Partner zu verändern. Manche Menschen passen einfach zusammen und manche halt nicht. Ich bin nun schon seit einer gefühlten Ewigkeit Single und auf Partnersuche. Ich war lange Zeit bei Gleichklang angemeldet und konnte viele Erfahrungen sammeln. Jetzt versuch ich mein Glück wieder auf die konventionelle Art und gehe in Bars und Discos. Die gesammelten Gleichklang Erfahrungen / Onlinevermittlungs-Erfahrungen kann ich jetzt leider nicht mehr anwenden 🙂

    Drago

    Reply
  19. Administratorin | Montag, 21. November 2016 at 17:13
     

    Re: Warum suche ich mir immer den Falschen?

    Beitrag von lissy
    verliebte91 hat geschrieben:
    Ich sage immwer nur….aus Fehlern lernt man und aus schlechten/falschen Männern auch…oder zumindestens meistens :mrgreen:

    Nun meine Erfahrung ist:

    1. Es gibt nichts zu lernen, deshalb brauche ich auch keine Fehler …. 🙄

    2. Es gibt keine schlechten/falschen Männer ……. 🙂
    Für mich gibt es nur Erfahrungen/Abläufe/Geschichten/Beziehungen/Konstellationen (nenn’ wie Du es willst) die funktionieren oder eben nicht funktionieren.
    Ich entscheide mich entweder für das funktionierende oder für das nicht funktionierende und das täglich auf’s neue. Wie will ich mein Leben leben, was ist mir wichtig ……. ❓
    Eine wichtige “Entscheidungshilfe” war und ist für mich der Platz meines Herzens von dem aus ich einen liebevolleren, sogar verliebteren Blick auf mein Leben habe, egal mit wem ich gerade bin.
    Was fühlt sich leicht an?

    Gruß lissy

    Reply
  20. Administratorin | Montag, 21. November 2016 at 17:13
     

    Re: Warum suche ich mir immer den Falschen?

    Beitrag von verliebte91

    Ich sage immwer nur….aus Fehlern lernt man und aus schlechten/falschen Männern auch…oder zumindestens meistens :mrgreen:

    verliebte91

    Reply
  21. Administratorin | Montag, 21. November 2016 at 17:12
     

    Re: Warum suche ich mir immer den Falschen?

    Beitrag von Fred Feuerstein

    Danke Lissy,
    ich denke besser kann man es einfach nicht sagen, was es ist, dieses (nur) scheinbare Mysterium Liebe leben!

    Fred Feuerstein

    Reply
  22. Administratorin | Montag, 21. November 2016 at 17:12
     

    Re: Warum suche ich mir immer den Falschen?

    Beitrag von lissy

    Rina hat geschrieben:
    Deswegen frage ich: Wie schafft ihr es, den Mut nicht zu verlieren und auch nachdem ihr tausend Mal verletzt wurdet immer noch stark und selbstbewusst zu sein?

    für mich ist das ganz “einfach” so, die Liebe, sprich Liebe leben ist etwas so unvergleichlich Schönes, Wertvolles, Bereicherndes, Erweiterndes ….. darauf kann und will ich nicht verzichten.
    Nichts bringt mich so direkt mit meinem Innersten in Verbindung und läßt mich fühlen, ja ich lebe, weil ich liebe. Auch wenn ich oft “verletzt” wurde, letztendlich mich verletzen ließ 👿 !
    Wie Fred Feuerstein auch so schön angerissen hat, lieben heißt eben nicht nur auf Wolke Sieben schweben, es gehört dazu auch, durch meine eigenen Höllen zu gehen, ja es sind meine persönlichen Höllen. Ich bin enttäuscht, weil ich mich getäuscht habe, weil ich Erwartungen hatte, weil ich nicht authentisch war, weil ich mich nicht mitgeteilt habe, weil mich mein Partner gefälligst glücklich zu machen hatte 🙁
    Was hat sich nach all dem in meiner Geschichte geändert?
    Ich bin sehr viel liebevoller gegen jeden Menschen geworden, der mir begegnet. Jede Begegnung ist für mich wertvoll, jede Zuwendung hin zum Andern und vom Andern ist mir wertvoll, kostbar und ich würdige das und schenke meine (hoffentlich 🙂 ) ungeteilte Aufmerksamkeit. Ich bin in Begegnungen absichtslos, neugierig, lasse mich überraschen und kann heute meine “Kontrolettis” in den Feierabend schicken, außerdem halte ich es ganz super gut auch mit mir alleine aus (wenn es unbedingt sein muß 😐 ), denn das ist für mich die spannenste und einzig dauerhafte Beziehung, die ich jemals haben werde 😉

    Lieber Gruß
    Von lissy

    Reply
  23. Administratorin | Montag, 21. November 2016 at 17:11
     

    Re: Warum suche ich mir immer den Falschen?

    Beitrag von Fred Feuerstein

    Hallo Rina,
    wer zweifelt nicht an sich selbst, wenn es wieder einmal (scheinbar) “falsch” lief? Und ich denke Verletzungen schmerzen jede und jeden.
    Ja, das Leben ist nicht immer nett mit uns!
    Aber nein, wir brauchen und sollten genau darum nicht immer wieder stark sein müssen. Nein, wir sollten vielmehr und viel öfter so schwach sein und in uns fühlen, was wir denn wirklich wollen.
    Und dann einfach nur das auch wirklich tun.
    Ich denke, das einzig wirklich “Falsche” sind immer nur unsere Erwartungen – aber das ist Verstand nicht Herz!
    Oh ja, der Verstand kann schon beleidigt sein und verletzt und ganz furchtbar böse!
    Das Herz (?) – ich denke das will eigentlich nur eines – ja lieben, egal wen …….

    Fred Feuerstein

    Reply
  24. Administratorin | Montag, 21. November 2016 at 17:11
     

    Re: Warum suche ich mir immer den Falschen?

    Beitrag von Rina

    Wow Fred, das ließt sich schön! Ich gerate auch immer an den “Falschen” und klar soll man sich nicht entmutigen lassen, so wie du sagst. Aber man fragt sich doch schon, wieso es immer so ausgeht wie es ausgeht und das nagt an einem und sorgt für Selbstzweifel, die immer und immmer mit jeder Enttäuscung größer werden. Deswegen frage ich: Wie schafft ihr es, den Mut nicht zu verlieren und auch nachdem ihr tausend Mal verletzt wurdet immer noch stark und selbstbewusst zu sein?

    Rina

    Reply
  25. Administratorin | Montag, 21. November 2016 at 17:10
     

    Re: Warum suche ich mir immer den Falschen?

    Beitrag von Fred Feuerstein

    Hallo ihr Lieben, hallo Lissy,

    danke für die Einladung!
    Die Berge haben mir schon sehr weh getan, aber ich gehe trotzdem immer wieder hin, weil ich sie liebe.
    Oder mein Motorrad – aua, aua, aua……, aber ich setzte mich immer wieder drauf – weil ich einfach nicht ohne “dies” sein will.
    Mein Körper – manchmal könnte ich ihn umbringen, aber ich würde ihn gegen nichts in der Welt tauschen, weil ich ihn auch oft einfach nur mag.
    Und das Leben? – ich hab dennoch immer wieder weiter gemacht, weil es soooo oft doch wirklich lebenswert ist!
    Ja, die Liebe ist nun einmal eben nicht berechenbar und wer beginnt, sie irgendwo zu fordern, die/der hat sie verloren, bevor sie/er noch diesen Gedanken zuende denken konnte.
    Und wer damit, aus egal welchem Grund, aufhören möchte, der/dem zeigt sie sofort, wie sehr sie doch da ist.
    Sorry, wir können es einfach nicht! Niemand kann sie machen, sie ist da oder nicht! Auf einmal ist die Sehnsucht wach, unser Körper bebt und wir meinen, wir können nicht mehr ohne die/den/das Geliebte sein.
    So ist sie, und ich denke, genau so muß sie auch sein! Etwas ganz besonderes, das gerade einfach nur so ist, einfach weil es ist! Etwas, das wir nur erleben können und das auch manchmal nur ganz für mich alleine ist, auch wenn ich es so gerne teilen würde!
    Jaaa, – und manchmal sehe ich es im “Gegenüber” lächeln, dann sind mir die Berge, mein Motorrad, mein Körper, sogar das Leben total egal……
    JaBaDaBaDUUUUU

    Fred Feuerstein

    Reply
  26. Administratorin | Montag, 21. November 2016 at 17:09
     

    Re: Warum suche ich mir immer den Falschen?

    Beitrag von lissy

    Fred Feuerstein hat geschrieben:
    ……
    Also bitte ihr lieben, lasst uns lieben – auch wenn es irgendwann vielleicht die/der Falsche ist!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Was für ein Einstand hier im Forum lieber Fred Feuerstein, herzlich wilkommen mit dieser Einladung!
    Es ist wunderbar, wenn Männer für das Experiment “Liebe leben” bereit stehen.
    Sind wir so offen, uns einzulassen, wenn uns Amors Pfeil trifft – ja wenn auch das Objekt meiner Begierde getroffen wurde, dann toll und nichts wie los ins Vergnügen… 😀
    Die Herausforderung beginnt da, wo ich “allein” getroffen sprich verliebt bin und scheinbar ins “Leere” liebe – mein Gegenüber ist “falsch” nämlich nicht verliebt, oder nicht mehr verliebt … 😥
    Neuerdings traue ich mich auch damit umzugehen, offen zu bleiben zu meinen Gefühlen zu stehen, mir anzuschauen, was das Geschenk gerade in dieser Konstellation ist und vor allem mich dabei sehr lebendig zu spüren. Die Situation in Gänze auskosten und schauen, was der nächste Schritt ist für mich und mein Lebensgefühl, authentisch bleiben … 😕
    Ja ich darf erfahren, mehr und mehr, dass ALLES und JEDER genau richtig ist, wenn eine Resonanz fühlbar ist.

    Lieber Gruß
    von
    lissy

    Reply
  27. Administratorin | Montag, 21. November 2016 at 17:09
     

    Re: Warum suche ich mir immer den Falschen?

    Beitrag von Fred Feuerstein

    Ich bin ein Mann und war vielleicht auch schon öfter der “Falsche”.
    Warum? – na, weil ich schon sehr lange verliebt war, auch schon kurz und auch mal so zwischendurch und unglücklich verliebt und heimlich verliebt und und ………..
    Und nicht auf nur eine “Einzige” meiner Liebeserfahrungen möchte ich verzichten!
    Sorry, ihr Lieben, aber ich denke Liebe ist alles, Freude und Schmerz, glücklich und traurig sein. Und die Liebe hat überhaupt nichts mit Zeit zu tun.
    Und machen kann sie niemand von uns – sie ist einfach oder auch manchmal einfach nicht!
    Ja, sie kann uns in die höchsten Höhen schweben lassen, aber auch tödlich verletzen.
    Dennoch sage ich hier und zu jeder beliebigen, anderen Zeit: “Bitte Liebe, lass mich dich erleben. Mach, dass du ein Gesicht, einen Duft, eine Stimme und einen Namen hast!”
    Falsch ist nämlich Liebe niemals wenn wir sie gerade spüren – wenn wir verliebt sind! Nein, falsch machen wir sie immer erst hinterher! “Danach”, wenn wir sie für alle Zeiten “Sichern” woll(t)en, oder wieder einmal nicht loslassen und als die/der “Verlierer” da stehen. Oder einfach nur erzwingen woll(t)en, was uns doch so absolut zusteht.
    Absolut alles, das sich begegnet, wird nachdem es seine größte Nähe zu einander hatte, sich wieder von einander weg bewegen. Das ist das Gesetz der Bewegung – das Gesetz der Zeit.
    Ich denke, Liebe erfahren zu dürfen ist etwas so wunderbares, dass wir immer versuchen sollten, etwas davon behalten zu dürfen. Und wenn es nur das eine ist, das so sehr aktiv ist, wenn wir gerade lieben. Nämlich : “Ich möchte dass es Dir gut geht!”
    Also bitte ihr lieben, lasst uns lieben – auch wenn es irgendwann vielleicht die/der Falsche ist!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Reply
  28. Administratorin | Montag, 21. November 2016 at 17:08
     

    Re: Warum suche ich mir immer den Falschen?

    Beitrag von Hasenpfote

    Tja diese Frage stellt sich jeder bestimmt mehrmals in Leben. Ich weiß auch nicht, warum man sich gerade in den Falschen verliebt. Es ist doch manchmal so komisch, als wenn einen die Verlockung auf eine Herausforderung dahin treibt. Manchmal lernet man Männer kennen und denkt man der ist so nett und ehrlich, aber man empfindet einfach gar nichts für in und in einer anderen Situation verguckt man sich in ein totales Arschloch und kommt nicht wieder von ihm los. Dieses Phänomen kann ich mir leider auch nicht erklären, könnte echt nur daran liegen das Frauen auf Herausforderungen stehen bzw. müssen ja die “Falschen” interessanter für Frauen sein.

    Hasenpfote

    Reply
  29. Administratorin | Montag, 21. November 2016 at 17:07
     

    Re: Warum suche ich mir immer den Falschen?

    Beitrag von Leo*

    Das ist aber wundervoll geschrieben..echt klasse. hat mich berührt.
    Ja, das Thema mit dem Falschen is so eine Sache ne. das kennt denke ich mal jeder diesen Satz. aber warum sagt und fühlt man ihn immer wieder?
    vielleicht weil die Liebe sich dann falsch anfühlt. nicht mehr echt und nicht existent. es ist schade,das man manchmal so empfindet. aber dann soll es wohl so sein, sei es weil die interessen sich geändert haben, Prioritäten anders gesetzt worden sind etc das ist mir jetzt spontan zum Thema eingefallen…

    Leo*

    Reply
  30. Administratorin | Montag, 21. November 2016 at 17:06
     

    Re: Warum suche ich mir immer den Falschen?

    Beitragvon karinh

    Hier Katalina,”bin neu hier”.
    Oder komm’ ich doch nicht dazu ? Weil ich gerad’ mal wieder ‘ne Trennung hinter mir habe.
    Von scheinbar ,,wieder dem Falschen ?!”
    Im 56. wunderbaren Lebensjahr, gelassener und erfahrener als früher, vor den 22 Jahren Ehe und Familie,
    nach der Scheidung, vor 3 Jahren, begann ich wieder, wie jetzt die Forsythien vor meinem Fenster, zu knospen, obwohl noch Winter: ,,Diesmal öffne ich ich mich nicht gleich beim ersten Frühlingslicht, diesmal bleib’ ich bei mir, schütz’ mich,
    bei aller Zuneigung !Warte, ob’s wirklich Frühling wird !” Und es war mir, uns, so warm miteinander geworden, so licht, daß wir Vereisten vom eigenen Schmelzwasser überflutet wurden, lauter geschmolzene Sehn-Sucht.
    “Diesmal schaffen wir das, uns einzupendeln in uns selbst, und zueinander, in unsere Mitte !”
    Eine Beziehung wie eine Goldmünze, von Jedem ein Stückchen Gold mit eingeschmolzen, und Prägungen, Brüche :
    sie, Muttersöhne, einzige, noch nicht Vatersöhne gewordene, auf der anderen Seite dieser Münze ich, Vatertochter, älteste von 5 Kindern, noch von Suchen nach ihm getrieben, auf dem Weg zur Muttertochter, …………hatten wir uns abermals an unseren alten Opferstätten und Mit-Tatorten eingefunden………………….. und wurden erneut auf uns selbst zurückgeworfen.
    Sie schrieben in ihren Abschiedsbriefen :,,Ich wußte von mir, ich kann keine Liebe auf Dauer leben, hause in meiner Burg.
    Du, Frau, konntest nur ein paar Tage und Nächte mit mir dort sein, jetzt muß ich die Zugbrücke wieder heftig und absolut
    hochreißen ! Dennoch, ich sehnte mich so nach Dir, und war eine Ewigkeit lang so glücklich wie noch nie.Sorry !”
    Ich, von zu früher Trennung und Unfalltod in der Herkunftsfamilie mit Brüchen zurückgeblieben, suche ich den Verlust immer und immer wieder ?
    Bleibe wieder zurück. Schaffe ich es diesmal, mich nicht wieder selbst nach dem Verlassenwerden auch noch selbst zu verlassen, sondern mein inneres Kind selbst nachzunähren ? Mir, uns einen Inneren Sicheren Ort zu erschaffen, mit plätscherndem Bach, Trauerweiden spiegeln sich in ihm, aus Gänseblümchen zu ihren mächtigen Füßen, winde ich einen Kranz,flicht’ uns Alle ein, die Gegangenen und Zurückgebliebenen, zu einer Einheit. Wenn ich mich nach mir und Dir sehne, leg’ ich mich mit meinem wehen Herzen in das Fell meines großen, wuscheligen inneren Hirtenhundes, schlaf’ mit ihm ein. Die nachwachsende Frau trifft sich mit dem “Kurs in Wundern”-Lesekreis in Tübingen : Vielleicht gibt es sie ja, die EINE ALLEVERBINDENDE UNIVERSELLE LIEBE ?

    Bin dankbar und froh, daß Ihr mir zugehört habt- und möchte den Austausch mit Euch über
    Liebe lernen, Liebe leben.
    Eu’re gerade ein bischen müde Weggefährtin Katalina aus Tübingen.

    karinh

    Reply
  31. Administratorin | Montag, 21. November 2016 at 17:04
     

    Beitrag von Leontine

    Lieber Bernd,

    fein,fein,fein, dass du so ausführlich antwortest, das freut mich sehr. Von wegen der “Falschen” habe ich mich nur auf den Text der Überschrift bezogen. Ich selbst habe vor vielen Jahren von einer meiner Trainerinnen gelernt, dass ich für diese Inkarnation im Hier und Jetzt perfekt bin, körperlich, seelisch und mental. Das hat mich mit großer Wärme erfüllt. Als ich dann aus dem Allgäu nach München zurückfuhr, da stand ich im Stau und da fiel mir so zu, dass, wenn ich vollkommen und perfekt bin, dass dann alle anderen Menschen natürlich auch vollkommen und perfekt sein müssen. Ach so ja hach, nun!!!!, warum passt es dann manchmal nicht. Und so bin ich auf die Idee gekommen, dass nicht alle Menschen mit allen Menschen kompatibel sind. Die Idee gefällt mir sehr gut. Als Coach kann ich sie auch gut weitervermitteln, aber selbst leben, das habe ich noch nicht ausprobiert. Allerdings habe ich – ohne diese Idee vorher gekannt zu haben – meine Töchter schon in diesem Sinne erzogen. Jeder Mensch, der uns begegnet, begegnet uns zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Jeder, der uns nahe kommt, der will uns etwas lehren. Wenn ich es nicht so schnell begreife, dann habe ich gelernt, an der Stelle zu verharren, bis ich es begriffen habe. Denn dann geht es von allein weiter zur nächsten Lehrstunde oder auch einmal zum Ausruhen. An den vielen Dramen meiner Geliebtenbeziehungen war ich natürlich selbst stark beteiligt, ich brauchte das, das war eines meiner Familienmuster. Langsam wird es ruhiger. Ich habe mich beruflich gefunden. Meine Töchter haben sich nach viel Drama prächtig entwickelt, wir haben wunderbare Beziehungen zueinander, allein dafür hat sich mein Leben gelohnt.
    Mein Helfersyndrom tobe ich – so glaube ich – jetzt mittlerweile in meinem Job aus, ich arbeite u.a. mit Hartz IV Empfängern, die wieder dem Berufsleben zuzuführen sind. Also könnte ich mal einen Mann kennenlernen, der genug Geld hat, um sich selbst zu ernähren, der eine spirituelle Klugheit hat, wie ich sie mir so sehr wünsche.
    Und diese Form des Kontaktes mit einem erwachsenen Mann, der sich so viel Zeit für mich nimmt, das ist wunderbar und bringt mich viel weiter. Ich erfahre von dir, wie du denkst und fühlst, bekomme viel Anregungen. Danke dir dafür.

    LG. Leo, die eigentlich Eva heißt
    Leontine

    Reply
  32. Administratorin | Montag, 21. November 2016 at 17:03
     

    Re: Warum suche ich mir immer den Falschen?

    Beitrag von Bernd

    Liebe Leo,

    zu deinem Beitrag hier: Wie lissy schon “frech” geschrieben hat löst das “Bitte Männer helft mir ……” bei mir tatsächlich ein Gefühl von “Vorsicht!” aus. Ich glaube aber, dass das eher ganz meins ist, sicher auch bei anderen, aber nicht generell bei Männern. Bei mir steckt da die oft gemachte Erfahrung drin, dass ich um Hilfe von einer Frau gebeten wurde, die dann aber nur nach den Vorstellungen der Frau ablaufen durfte, meine eigene Art von Hilfe “falsch” war. Das ist aber heute nicht mehr wirklich meine Erfahrung. Ich habe auch keineswegs das Gefühl, dass sich “die Männer schweigend verkrümeln”, stelle aber an mir selbst fest, dass ich Abläufe im inneren Bereich von Partnerschaften bei den meisten Frauen, mit denen ich kurze oder längere Partnerschaften hatte, meist nicht so schnell klar hatte (oder meinte, klar zu haben…) wie meine Partnerinnen. Ich brauche einfach länger.
    Und du beschreibst, dass dein Weg nach Partnerschaften mit den immer wieder “Falschen” der war, dich zurückzuziehen, länger sogar, und dass jetzt eine Öffnung für das Leben wieder passiert. Dabei tut mir das Wort “Falscher” nicht so gut, trotz Anführungszeichen steckt da zu stark drin, dass der andere fasch war und ich/du richtig. Du beschreibst das auch kurz als dein Wissen heute.
    Ist es auch deine Erfahrung?
    Ich lebe heute in der vorstellbar wundervollsten Beziehung. Ich habe aber in der einen oder anderen Beziehung vorher teils fürchterliche Erfahrungen gemacht, habe gelitten wie ein Hund – aber ich hatte fast immer dies Lächeln und die Dankbarkeit in mir für die Erfahrungen, die ich gemacht und durchaus auch erlitten habe. Zu einer Geliebten bin ich immer und immer wieder hingefahren, obwohl ich wusste, dass ich wieder “nur” Schmerzen erfahren werde. Eine (Herzens-)Freundin sprach mit mir vorher manchmal drüber “warum, Bernd, tust du dir das immer wieder an???”, ich bin trotzdem gefahren, bis es eines Tages klar war, dass es gut ist, zu seinem Ende gekommen ist.
    Selbst als meine “Große, große Liebe” vor vielen Jahren von einem Tag auf den anderen ging, ohne mir auch nur die Chance auf eine Erklärung oder gar eine Auseinandersetzung zu geben, war mein allererster Impuls in mir eine Jauchzen(!) ” ja, ich lasse mich trotzdem wieder ein!!! “, bevor ich in eine wochenlange Depression fiel, 10 kg abnahm, bei der Arbeit fehlte und meinen damals noch kleinen Kindern sicher nicht der Vater war, den sie gebraucht hätten. Aber “falsch” war diese Frau für mich absolut nicht. Sie hat mir, ohne davon auch nur eine Ahnung zu haben, mehrere Riesen-Geschenke gemacht. Jetzt frag ich mich noch: Gibt es einen Standpunkt von Männern? (Da fällt mir ein Wort von dem großen Mathematiker Hilbert ein: Manche Menschen haben einen Gesichtskreis vom Radius Null und nennen diesen ihren Standpunkt). Ich glaube halt nicht, dass ich für mehr als mich etwas zu dir sagen kann. Und gut, ich bin ein Mann und fühl mich auch als einer. Und als der bin ich gespannt auf deine Beiträge.

    Bernd.

    Reply
  33. Administratorin | Montag, 21. November 2016 at 17:01
     

    Re: Warum suche ich mir immer den Falschen?

    Beitrag von lissy

    Hallo liebe Leo,
    meiner Erfahrung nach löst der Satz “Bitte Männer helft mir ……” in der Regel einen kollektiven Fluchtreflex bei eben den Männern aus 😉
    Ich denke Dir ging es natürlich nicht darum erlöst zu werden, sondern darum, echte und ehrliche Rückmeldung(en) zu bekommen und das scheint in der Tat schwierig zu sein. Meist verkrümeln sich die Partner recht kleinlaut bis schweigend aus einer nicht so rund laufenden Beziehung und verweigern sich einer offenen “Auseinandersetzung” meist ziemlich sprach- und hilflos…. seufz 😥 !
    Wie Du so schön ausgeführt hast, gibt es ja im eigentlichen Sinne keinen “Falschen” sondern nur den, mit dem es mir gutgeht (und ihm hoffentlich auch) und den, mit dem es mir nicht gutgeht. Es bleibt der eigenen Leidensfähigkeit überlassen, wie lange ich mir die sich nicht gutanfühlenden Geschichten reinziehe und schaue und nochmal schaue, was es denn da wohl zu lernen gibt ???? (Oder ist ein bißchen Anteil davon drin abzuwägen, was angenehmer ist: allein zu zweit oder ganz allein?)
    Manchmal find ich es ziemlich schwierig, mir da treu zu bleiben und auf mich aufzupassen. Und natürlich auch, wie schon an anderer Stelle gesagt, nicht gleich alles hinzuschmeißen, wenn’s mal schwierig wird. Auch ich freue mich auf noch viel mehr offenen und ehrlichen Austausch mit Männern.

    Gruß
    lissy

    Reply
  34. Administratorin | Montag, 21. November 2016 at 16:57
     

    Re: Warum suche ich mir immer den Falschen?

    Beitrag von Leontine

    Hi, ich denke, ich fand immer die Falschen, bis ich mich mal aus allem zurückgezogen habe und nun einfach seit fünf Jahren ohne Partner lebe, allein mit meinen drei Katzen auf einem Berg im Schwarzwald. Ich musste und muss immer noch etwas lernen, denn dazu sind doch die “Falschen” da, dass sie uns lehren, was wir zu lernen haben. Ich bin noch nicht soweit, dass ich wüsste, worum es bei mir gegangen ist, aber ich merke, ich öffne mich wieder für das leben und habe Sehnsucht nach Zweisamkeit und Zärtlichkeit. Vieles kann man vielleicht auch nur gemeinsam entwickeln = auspacken, denn es ist ja schon alles in uns drin. Ich lese und mache Seminare und rede mit meinen Freundinnen, und nun merke ich deutlich, dass ich auch mit Männer reden möchte, ihren Standpunkt kennenlernen möchte, ihre Sichtweise erfahren möchte. Bitte Männer helft mir dabei.

    LG. Leo
    Leontine

    Reply
  35. Harry Hartmann | Montag, 21. November 2016 at 16:55
     

    Re: Warum suche ich mir immer den Falschen?

    Beitrag von Harry Hartmann

    Das ist schon eine Weile her bei mir und ich habe mittlerweile nach langer Suche die Richtige gefunden. Aber ich kann mich gut erinnern an dieses Gefühl wieder nicht die Richtige zu haben. Der Ablauf war oft ähnlich: Kennenlernen, Verliebtsein, das große Glück über die tolle Frau und dann das langsame Abbröckeln der Überzeugung die Richtige zu haben im heraufziehenden Alltag. Es folgte ein schrittweises Zurückziehen das sich am Ende – vor der Trennung – das eine oder andere Mal schon mit dem nächsten Kennelernen usw. überschnitten hat. Und dann wieder von vorne. Bis ich genug davon hatte.

    Meine Erkenntnis dabei ist einfach: Es waren schon viele “richtige” Frauen dabei – und ich danke allen, dass sie es mit mir versucht haben – nur war ich noch nicht in der Lage mich richtig einzulassen. Wenn ich mich wirklich einlasse und meine Partnerin auch dazu bereit ist sich auf mich einzulassen wird sie spüren dass ich es ernst meine, mich engagiere und meine Liebe zeige. Und dann wird sie mir all das geben, was sie in ihrer Schatzkiste hat, was sie zur Richtigen macht. Vielleicht nicht alles auf ein Mal. Nach und nach. So wie mein Öffnen und Zeigen auch nicht von heute auf morgen kam. Und die Liebe (m)einer Frau zu erleben mit dem Gefühl, dass ich sie auch verdient habe weil ich mich ganz auf sie einlasse ist etwas Wunderbares.

    Harry Hartmann

    Reply

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